135 Jugendliche bei „Jugend forscht“ in der Innovationsregion Ulm

In sieben Fachgebieten werden 66 Projekte präsentiert

Mit interessanten und spannenden Themen haben sich die 135 Jungforscherinnen und -forscher auseinandergesetzt, die beim diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht mit ihren Projekten an den Start gehen werden. In einer ersten Sitzung verschafften sich die 25 Juroren aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft am Donnerstag einen Überblick. So viele Jugendliche wie nie zuvor treten an, um die Regionalsieger in sieben Fachgebieten zu ermitteln.

Am vergangenen Montag war Einsendeschluss für die ausgearbeiteten Forschungsprojekte. Ursprünglich waren 70 Arbeiten gemeldet, von denen nun 66 beim Regionalwettbewerb der Innovationsregion Ulm am 27. und 28. Februar in der Donauhalle präsentiert und bewertet werden. An den Start gehen 135 jugendliche Forscherinnen und Forscher. Im vergangenen Jahr hatten 103 Jugendliche am Wettbewerb teilgenommen.

Stark vertreten sind die Ulmer Schulen mit dem Albert-Einstein-, Humboldt-, Kepler- und Schubartgymnasium sowie der Robert-Bosch-Schule. Mit der Firma Wilken ist diesmal auch ein Ausbildungsbetrieb aus Ulm beteiligt. Aus dem Alb-Donau-Kreis sind Gruppen des Robert-Bosch-Gymnasiums Langenau, des Johann-Vanotti-Gymnasiums Ehingen, der Franz-von-Sales-Realschule Obermarchtal und des Studienkollegs Obermarchtal für den Wettbewerb gemeldet.

Hohe Präsenz zeigen zudem die beruflichen Schulen und Gymnasien des zur IHK-Region Ulm zählenden Landkreises Biberach. Forschergruppen kommen aus Biberach von der Karl-Arnold-Schule, der Matthias-Erzberger-Schule, dem Pestalozzi-Gymnasium, dem Wieland-Gymnasium und dem Bischof-Sproll-Bildungszentrum. Wie in den Vorjahren sind darüber hinaus das Kreisgymnasium Riedlingen und das Gymnasium Ochsenhausen vertreten. Zum Teil sind die Schülerinnen und Schüler aus den genannten Schulen auch zusätzlich in ihrer Freizeit an den Schülerforschungszentren in Bad Saulgau und Ulm aktiv.

Wettbewerbsleiter Jochen Krüger zeigte sich nicht nur über die starke Resonanz der Jugendlichen erfreut, sondern auch über die Qualität der eingereichten Projekte. Mit den 25 ehrenamtlich tätigen Juroren aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft hatte er sich einen ersten Überblick über die Arbeiten verschafft. Die eigentliche Jurierung wird am Freitag, 27. Februar in der Donauhalle unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Diese kann die 66 Projekte dann bei der öffentlichen Ausstellung am Samstag, 28. Februar, von 10.30 bis 14.30 Uhr besichtigen.

Jugend forscht feiert in diesem Jahr Jubiläum. Die 50. Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb steht unter dem Motto „Es geht wieder los“. Die Innovationsregion Ulm organisiert zum zwölften Mal den Regionalwettbewerb. Mit sehr viel Können aber auch ein klein wenig Glück werden sich die Besten hier als Sieger für die Landeswettbewerbe „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ qualifizieren. Und wer in der Altersgruppe „Jugend forscht“ die Nase beim Landeswettbewerb vorn hat, kann zum Bundeswettbewerb von 26. bis 30. Mai 2015 nach Ludwigshafen reisen.