Noch 1500 Bücherspenden gesucht

Die offenen Bücherregale werden zur Zeit in den teilnehmenden Kindergärten eingerichtet. Zu erkennen sind sie sofort an den dekorativen Kopfbrettern, die von Schülern der Waldorfschule unter Anleitung ihres Kunstlehrers Heinricht Römlein gestaltet wurden.
Aus diesen Regalen dürfen sich die Kinder jederzeit Bücher nehmen, anschauen und zurückstellen oder mit nach Hause nehmen und behalten und vielleicht ein anderes Buch dafür ins Regal stellen.
„Bei den öffentlichen Tauschregalen funktioniert das sehr gut. Erfahrungsgemäß werden mindestens so viele Bücher gespendet, wie mitgenommen werden“, erklärt die Initiatorin des Kindergarten-Projekts, Almut Grote. Mit den Tauschregalen direkt im Kindergarten will sie gezielt Kinder zum Lesen – und deren Eltern zum Vorlesen animieren. „Bilderbücher gibt es natürlich in jedem Kindergarten“, räumt sie ein. „Das Besondere am Tauschregal ist, dass die Kinder diese Bücher auch mit nach Hause nehmen und, wenn sie wollen, auch behalten dürfen.“ Sie verbindet damit die Hoffnung, dass „manche Kinder auf diese Weise die Liebe zum Buch in ihre Familie tragen.“ Folgerichtig werden die Regale nicht nur mit deutsch-, sondern auch mit fremdsprachigen Büchern bestückt. Welche Sprachen dafür in Frage kommen, wird von jedem Kindergarten selbst festgelegt. Türkisch steht dabei an erster Stelle, es folgen Englisch, Russisch und Italienisch.
Einige Kindergärten haben eigene Regale freigeräumt, für die anderen hat das Möbelhaus Ikea in Ulm Billy- und STUVA-Regale gestiftet. Initiiert hat das Projekt Almut Grote als Herausgeberin des Familienmagazins „Kinder in der Stadt“ und als Vorsitzende des Fördervereins „Familienzentrum Neu-Ulm – Gemeinsam aktiv für Klein und Groß“.
Die Leiterin des Familienzentrums Neu-Ulm, Juliane Ott, hat zusammen mit ihrer Praktikantin Manuela Barriga das Projekt konzipiert und koordiniert. Manuela Barriga hat auch den Kontakt zum Kunstlehrer Walter Römlein an der Freien Waldorfschule Ulm in der Römerstraße hergestellt, dessen Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse die Kopfbretter für die Regale bemalt haben.
Noch vor den Sommerferien werden die Regale nach und nach in die Kindergärten gebracht, zusammen mit einer Erstbestückung an Büchern. Die Verteilung der Regale und der Bücher übernimmt der Vertrieb von „Kinder in der Stadt“, der auch Ansprechpartner für die Kindergärten bleibt, wenn später einmal ein Nachschub Nachschub an Büchern gebraucht werden sollte oder irgendwo ein Überschuss an Büchern abzuholen wäre.


Für die Erstbestückung der Tauschregale werden noch 1500 Bilder- und Vorlesebücher für Kinder im Alter zwischen einem und fünf Jahren gesucht.

Bücherspenden-Annahmestellen:

  • Familienzentrum Neu-Ulm, Kasernstraße 54, Mo 14-16, Di-Do 10-12 und 14-16 Uh;
  • „Kinder in der Stadt“, Neue Gasse 4, Neu-Ulm-Offenhausen, Bücherspenden können dort aber zu jeder Tages- und Nachtzeit auch unter dem Vordach abgestellt werden;
  • IKEA Ulm, beim ikea family-Stand (im Eingangsbereich) abgeben

„Offene Bücherregale in Kindergärten“ ist eine Gemeinschaftsaktion des Familienzentrums Neu-Ulm mit dem Familienmagazin „Kinder in der Stadt“, unterstützt vom Möbelhaus Ikea. Ansprechpartner sind Almut Grote, Tel. 0177/3662113, und Juliane Ott, Tel. 0731/6030991.


 Die Unterstützer:

Familielogo

LOGO_fuer_Textvorlagen

IKEA ULM

B&Gschwarz_orange

 

EgtEhapaMedia_col_pos_klein

ko

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Verlagsgruppe Droemer Knaur

Ehapa Media GmbH

JUMBO Neue Medien

Thienemann Verlag GmbH

Bücherstube Jastram, Ulm

Die Spielburg, Blaustein

Buchhandlung Hugendubel Ulm

Klemm & Oelschläger Verlag