„Die große Wörterfabrik“ als Winterstück an der JUB

Mit „Die große Wörterfabrik“ von Agnes de Lestrade feiert die Junge Ulmer Bühne (JUB) am Sonntag, 10. November, um 15 Uhr die zweite Premiere der Spielzeit im Alten Theater Ulm. In einer eigens komponierten musikalischen Fassung wird das beliebte Bilderbuch für junge Zuschauer ab 5 Jahren zur Vorweihnachtszeit auf die Bühne gebracht.
Das Musiktheaterstück spielt in einer Welt, in der jedes Wort erst gekauft und gegessen werden muss. Nur dann kann man es aussprechen. Doch die guten Worte sind teuer. Der junge Musiker Paul möchte Marie so vieles erzählen. Doch er kann sich nur die Worte leisten, die keiner sonst braucht. Aber was kann man mit „Zierhasel“ und „Staub“ schon von der Liebe erzählen? Und dann kommt der reiche Oskar. Der mag Marie auch und kann sich alle Worte kaufen, die er ihr sagen will…
Das rund einstündige Musiktheaterstück entstand aus einer gemeinsamen Stückentwicklung der Akteure mit dem Regisseur Marek S. Bednarsky und dem Jazzmusiker Wolfgang Fuhr.
Den jungen Zuschauern wird neben der gebotenen phantasievollen Erzählung ein erster Zugang zur Neuen Musik und der Form Musiktheater eröffnet. Ohne viel Text werden mit Klängen, Bewegungen und poetischen Bildern die vielen Möglichkeiten gezeigt, Emotionen mitzuteilen. Die Inszenierung präsentiert eine Mischung aus klassischen Instrumenten und elektronischer Musik, ein Bühnenbild in Steampunkoptik und eine poetische Liebesgeschichte, die keine großen Worte braucht.
Es spielen: Leonie Hassfeld, Ferdinand Reitenspies und Wolfgang Fuhr; Regie: Marek S. Bednarsky; Komposition: Wolfgang Fuhr; Bühne: Günther Brendel; Ausstattung: Sybille Gänßlen-Zeit.

Premiere am Sonntag, 10. November, 15 Uhr, im Alten Theater Ulm Weitere Aufführungen: Mi., 13. Nov, 19.30 Uhr – So., 17. Nov., 15 Uhr – Do., 21. Nov., 19.30 Uhr – So., 24. Nov., 15 Uhr – So., 8. Dez., 15 Uhr – So., 15. Dez., 15 Uhr. Zusätzlich Schulaufführungen. Info und Karten: www.jub-ulm.de