Erweiterung der Grundschule wird konkret

Beichle Architekten legen Vorschläge für die Erweiterung der Grundschule Kleiner Einstein in Arnegg vor. Ausschuss für Umwelt und Technik stimmt für Anbau an der Nordseite des bestehenden Gebäudes.

Die Erweiterung der Grundschule Kleiner Einstein in Arnegg nimmt Gestalt an. In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik der Stadt Blaustein stellte das beauftragte Büro Varianten vor, mit denen ein Anbau umgesetzt werden könnte. Das Gremium entschied sich für die bereits vom Ortschaftsrat Arnegg bevorzugte Variante. Der Anbau würde im Nordwesten des Bestandsgebäudes auf dem Grundstück des heutigen Schulgartens erfolgen, der bei einer Erweiterung einfach versetzt werden kann. Der Eingangsbereich wird vor das Bestandsgebäude gelegt und verbindet dieses mit dem Neubau. In dem 535 m² großen Neubau soll die Kernzeitbetreuung mit Mensa im Untergeschoss eine Heimat in separater Lage mit Zugang zum Außenbereich finden. „Im Erdgeschoss können zwei neue Klassenzimmer entstehen, wobei auch eine Erweiterung um ein Obergeschoss zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist“, erklärte Hauptamtsleiterin in der Ausschuss-Sitzung am Dienstagabend. Hierüber muss jedoch ebenso wie über die finale Auftragsvergabe noch der Blausteiner Gemeinderat in gesonderter Sitzung im kommenden Jahr entscheiden.

Neue Möglichkeiten für die pädagogische Arbeit
Rektorin Martina Renner-Häckh freute sich über das grüne Licht im Blausteiner Ausschuss, mit der bevorzugten Neubauvariante die Erweiterung der Grundschule voranzubringen. „Wir freuen uns, dass das Projekt weiter vorangetrieben wird“, erklärte die Schulleiterin nach dem einstimmigen Beschluss. Die vorgestellte Variante stellt für uns eine gute Lösung dar, da wir durch den Zugewinn weiterer Räumlichkeiten auch im Bestandsgebäude unsere pädagogische Arbeit noch besser umsetzen können.“ So könnten die Räume, die durch den Umzug der Kernzeitbetreuung in den Anbau frei werden, zum Beispiel für die Schulsozialarbeit oder Elterngespräche genutzt werden. Die Grundschule Arnegg erfreut sich seit Jahren steigender Schülerzahlen. Weil der Platz im Hauptgebäude nicht mehr ausreicht, sind in diesem Schuljahr bereits zwei Lerngruppen in Container-Provisorien untergebracht. Auch der Raum für die Kernzeitbetreuung ist für die aktuellen Anforderungen zu klein geworden. Angesichts der Tatsache, dass die Zahl der schulpflichtigen Kinder in Arnegg sowie dem Einzugsbereich aus Markbronn und Dietingen in den kommenden Jahren hoch bleibt, war die Stadtverwaltung vom Ausschuss für Technik und Umwelt mit der Variantenplanung beauftragt worden.

Vielfältige Fördermöglichkeiten
Die geschätzten Kosten des Projekts belaufen sich je nach Anzahl der Stockwerke zwischen 2,1 und 2,8 Millionen Euro. Die Finanzierung muss über die Beantragung von Fördermitteln für den Schulneubau und die Ganztagsbetreuung sowie gegebenenfalls aus dem Ausgleichsstock erfolgen. Mit einem Baubeginn ist in Abhängigkeit von der Förderzusage frühestens im Jahr 2025 zu rechnen.

Kontakt:
Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit, Manuela Harant, manuela.harant@blaustein.de, Tel: 07304/802-1004
Hauptamtsleiterin Anke Jaeger, jaeger@blaustein.de, Tel: 07304/802-1200.