Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19:00 Uhr im DZM

Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens

Der deutsche Krimipreis 2018 ging an Oliver Bottini für seinen temporeichen Kriminalroman, der im rumänischen Banat der Gegenwart spielt. „Der Tod in den stillen Winkeln des Lebens“ ist ein Mordfall mit realem Hintergrund. Seit einigen Jahren werden in Rumänien landwirtschaftliche Flächen im großen Maßstab von italienischen, chinesischen, saudi-arabischen oder auch deutschen Investoren aufgekauft. Das könnte man als Ergebnis der Globalisierung, aber auch als Ausverkauf des Landes bezeichnen. Oliver Bottini hat vor Ort recherchiert und einen komplexen, spannungsgeladenen Thriller geschrieben, der zwischen Prenzlin in Mecklenburg-Vorpommern und Temeswar im Banat spielt und mit dem Erbe der Ceauşescu Diktatur und der DDR verwoben ist.

Banat/Rumänien 2014 – Kripo-Kommissar Ioan Cozma steht kurz vor dem erhofften Ruhestand. Es darf nur niemand in seiner Vergangenheit wühlen – man könnte gewisse Dinge über ihn finden. Doch die Welt will ihn einfach nicht in Ruhe lassen. Als die 18jährige Lisa Marthen, Tochter eines deutschen Landinvestors erstochen im Wald aufgefunden wird, soll Cozma ermitteln. Der einzige Tatverdächtige verschwindet unbemerkt. Die Spur führt nach Mecklenburg, wo sich Cozma mit anderen Gerechtigkeitssuchenden konfrontiert sieht.

Oliver Bottini wurde 1965 in Nürnberg geboren. Er studierte Germanistik, Italianistik, Markt- und Werbepsychologie.

In Kooperation mit der Buchhandlung Mahr, Langenau

Eintritt: 5 Euro