Es war ein lang gehegter Wunsch der Tierheimleitung; nun ist er in Erfüllung gegangen: Die Zufahrt von der Staatsstraße 2019, vorbei am Kreismustergarten, bis zum Tierheim in Weißenhorn ist asphaltiert worden.

Bis dato handelte es sich nur um einen Feldweg, der bei Nässe schnell Schlaglöcher bekam und sich in eine Schlammpiste verwandelte. Bei anhaltender Trockenheit staubte es Autos und Fahrräder ein. Diese Misslichkeiten gehören nun der Vergangenheit an. „Der Zustand hat sich kolossal verbessert“, sagte Weißenhorns 3. Bürgermeister Josef Zintl bei der offiziellen Freigabe der nun asphaltierten Zufahrt. Besucher könnten nun trockenen Fußes und ohne sich dreckig zu machen zu Kreismustergarten und Tierheim gelangen.

Landrat Thorsten Freudenberger dankte seinem Stellvertreter Roland Bürzle, der in seinem Auftrag die Steuerung und Koordination des Projekts übernommen hatte. Die Gesamtkosten von rund 30.000 Euro teilen sich drei Baulastträger: neben dem Landkreis (10.300 Euro) die Stadt Weißenhorn (8.500 Euro) und der Tierschutzverein, in dessen Anteil (12.200 Euro) auch 8.000 Euro für die Asphaltierung des zuvor geschotterten Tierheim-Vorplatzes enthalten sind. Planer war Bauingenieur Gerd Reitz aus Bellenberg, ausführendes Bauunternehmen die Firma Kutter aus Memmingen.

Bei einer kleinen Freigabefeier schnitten das Band durch (von links): Josef Zintl, Landrat Thorsten Freudenberger, Ute Prestele (Tierheimleiterin und Vorsitzende des Tierschutzvereins), Roland Bürzle, Gerd Reitz.

Text und Foto: Jürgen Bigelmayr (Landratsamt Neu-Ulm)