Sylvia Sigel aus Holzheim zeigt 20 ihrer Bilder im
Rahmen der Ausstellungsreihe „Kunst im Landratsamt“

Die Ideen zu ihren Bildern kommen Sylvia Sigel meist beim – oder besser gesagt: neben dem – Fernsehen. Sie kritzelt dann ihre Einfälle mit dem Kuli in ein Skizzenbuch. Die besten Entwürfe überträgt sie später in ihrem Atelier „Kunstasyl“ in Pfuhl mit Acrylfarben großformatig auf Leinwände. 20 Bilder, die so entstanden sind, zeigt Sylvia Sigel bis in den September hinein im Rahmen der Reihe „Kunst im Landratsamt“ im Treppenhaus und im dritten Obergeschoss der „Kupferburg“ in der Neu-Ulmer Kantstraße.

Die aus Ostwestfalen stammende Freie Kunstmalerin, die als Kind mit ihren Eltern in die Region zog, hat vor einigen Jahren den Surrealismus für sich entdeckt. Während und nach ihrem Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart, das sie 1996 erfolgreich abschloss, habe sie zunächst „alle möglichen Stilrichtungen ausprobiert“, so Sigel. Sie nahm damals viele Auftragsarbeiten an, ehe sie allein ihrem Herzen folgte und „nur noch das machte, was aus mir herauskommt“.

„Voll authentisch“, sagt die Künstlerin, die als Maler- und Lackierermeisterin begann, seien ihre Werke, denen sie Titel gegeben hat, wie: „Frosch träumt weiter vom Sommer“, „Ochs vorm Berg“ oder „Elefant im Porzellan“. „Der wilde Waldemar“ heißt das Gemälde mit kräftigem roten Hintergrund, neben dem Sylvia Sigel gerade gemeinsam mit Landrat Thorsten Freudenberger eines ihrer Skizzenbücher betrachtet (siehe Foto). 

Die Ausstellung, die mit „Frühlingsparade“ überschrieben ist, kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamtes in Neu-Ulm besichtigt werden: montags bis mittwochs und freitags von 7.30 bis 12.30 Uhr sowie donnerstags von 7.30 bis 17.30 Uhr. Bilder können auch gekauft werden.

Foto: Jürgen Bigelmayr (Landratsamt Neu-Ulm)