Ist Emanzipation im Islam möglich? Dieser Frage geht die Frauenrechtlerin Sineb El Masrar am Mittwoch, 4. Oktober, von 19 bis 21 Uhr mit einer Lesung mit anschließender Diskussion im Brückensaal der Sparkasse Neu-Ulm nach.

Die weitgehende Gleichberechtigung von Frau und Mann in Deutschland und anderen Ländern der westlichen Welt ist erst eine Errungenschaft der letzten 50 Jahre. Zuvor herrschte auch in Europa und Nordamerika mehr oder weniger das Patriarchat. In den muslimischen Gesellschaften ist das noch heute so. Das muss jedoch nicht so bleiben.

Entsprechend beschäftigt sich die Lesung und Diskussion mit der Frauenrechtlerin Sineb El Masrar mit der Frage: „Ist Gleichberechtigung im Islam möglich?“ Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 4. Oktober 2017, von 19 bis 21 Uhr im Brückensaal der Sparkasse Neu-Ulm (Insel 13) statt. Der Eintritt ist frei.

Sineb El Masrar ist 1981 als Tochter marokkanischer Einwanderer in Hannover geboren. 2006 gründete sie das multikulturelle Frauenmagazin „Gazelle“. Sie ist Mitinitiatorin und -begründerin von „Neue Medienmacher“ und war Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Sineb El Masrar lebt in Berlin. Zuletzt erschien von ihr das Buch „Muslim Girls. Wer sie sind, wie sie leben“.

Veranstalter des Abends ist das Bayernforum der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle des Landkreises Neu-Ulm und dem Freundeskreis Asyl „für einander“ – Elchinger Bürgerhilfe.

Foto: Friedrich-Ebert-Stiftung